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FAQ & Hilfe

Wenn Sie weitere Fragen zu diesem Portal haben oder Unterstützung benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

Kontakt

Support-Hotline: 0211/837-1903

Der telefonische Support steht Ihnen im Zeitraum 17.03.2026 bis 27.03.2026 sowie 13.04.2026 bis 08.05.2026 zur Verfügung:

Mo-Fr., 8 - 12 Uhr

Mo-Fr., 13 - 16 Uhr

Per Mail: support.schuelerfeedback@qua-lis.nrw.de

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Allgemeines - Grundlagen

Das Zentrale Schülerfeedback ist ein landesweites Verfahren in NRW, mit dem Schulen anonymisierte Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler zu zentralen Themen schulischer Qualität wie Wohlbefinden, Schulkultur und sozialen und emotionalen Aspekten schulischen Lernens einholen können. 

Schulen erhalten so datengestützte Informationen, die sie für die Qualitätsentwicklung der Schule nutzen können.

Nein. In der Erprobungsphase können Schulen in einer freiwilligen Erprobungsphase am Zentralen Schülerfeedback teilnehmen.

Feedback von Schülerinnen und Schülern eröffnet Lehrkräften die Chance, Einblicke in die Perspektiven und Bedürfnisse ihrer Schülerinnen und Schüler zu deren Wohlbefinden, sozial-emotionalen Aspekten schulischen Lernens und zur Schulkultur zu gewinnen. Die Rückmeldungen können gezielt für Schulentwicklungsprozesse genutzt werden. Darüber hinaus stärkt Schülerfeedback die Beteiligung und Selbstreflexion der Lernenden und trägt zu einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Lehrkraft und Klasse bei.

Die Befragung dauert in der Regel 5 bis maximal 15 Minuten.

Alle Schulformen in NRW können den Fragebogen nutzen. Da es sich hier um eine Erprobungsphase handelt, kann es sein, dass manche schulformspezifischen Aspekte noch nicht bis in jedes Detail berücksichtigt sind. Zum Beispiel findet sich im Fragebogen derzeit noch ausschließlich die Bezeichnung „Schüler/Schülerin“, eine Anpassung für Weiterbildungskollegs und Berufskollegs Anlage E zu „Studierende“ erfolgt perspektivisch.

Über die Eignung des Fragebogens für die Befragung von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf entscheidet die Schule im Einzelfall, da in der Erprobungsphase noch keine angepassten Materialien zur Verfügung stehen.

Die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler ist freiwillig. Eine Einwilligung der Erziehungsberechtigten ist nicht erforderlich.

Die Schule entscheidet bzw. verständigt sich darauf, in welchen Klassen die Befragung durchgeführt wird und wer dies übernimmt.

Ja, unter schuelerfeedback-nrw.de sind die Fragebögen sortiert nach Schulstufe bzw. Bildungsgang auch ohne vorherige Registrierung einsehbar.

Die Schulleitung oder eine von der Schulleitung beauftragte Person übernimmt es, die Befragung in der Schule zu koordinieren.

Ja. Die koordinierende Person koordiniert die Befragung in der Schule und legt die Rahmendaten aller Befragungen an. Das Portal ermöglicht es, dass die koordinierende Person zusätzlich auch selber eine Befragung in den Klassen durchführen kann.

Der Referenzrahmen Schulqualität NRW (RRSQ) dient als Basis des gemeinsamen Qualitätsverständnis in NRW und wurde in die Entwicklung der Fragebögen mit einbezogen.

Unter schuelerfeedback-nrw.de finden Sie umfangreiche Unterstützungsmaterialien.

Erprobungsphase

Das Portal wird zum 16.03.2026 freigeschaltet. Ab dem 17.03.2026 sind Registrierung und Teilnahme möglich. Der Befragungszeitraum endet am 09.05.2026. 

Die Schulleitung (koordinierende Person) erhält über das Schulmailpostfach (schulnummer.dienst@schule.nrw.de) einen Aktivierungslink, mit dem sie sich im Portal registrieren kann. Nur über diesen Link ist die Registrierung als koordinierende Person möglich.

Die Schulleitung (koordinierende Person) lädt die Lehrkräfte über das Portal ein, die Befragung in den Schulklassen durchzuführen. Die Lehrkräfte können sich nur mit dieser Einladung im Portal registrieren.

Die Zahl der Schulen, Klassen und Schülerinnen und Schüler ist nicht begrenzt.

Die Schulleitung sorgt im Vorfeld für die Verständigung in der Schule über eine Teilnahme an der freiwilligen Erprobungsphase des Zentralen Schülerfeedbacks. Dabei bezieht sie die Schulkonferenz in geeigneter Weise ein und sorgt für entsprechenden Informationsfluss und etwaigen Einbezug aller relevanten Akteursgruppen. 

Die Schule entscheidet selbst darüber, mit wie vielen Jahrgangsstufen/bildungsgangbezogenen Stufen sie teilnimmt.

Wenn es mehrzügige Jahrgangsstufen gibt, sind alle Klassen einer Jahrgangsstufe zu beteiligen.

Technik und Rollen

Es sind ein Zugang zum Internet sowie digitale Endgeräte erforderlich.

Bei kurzzeitigem Abbruch der Internetverbindung erscheint eine Fehlermeldung. Die Teilnehmenden können das Ausfüllen bei der Frage fortsetzen, wo sie aufgehört haben und es wird als ein Ausfüllen registriert. Bei längerem Verbindungsausfall wird die unvollständige Beantwortung des Fragebogens als beendet registriert, die teilnehmende Person muss erneut beginnen. Damit werden zwei Teilnahmen registriert, die erste unvollständige und die zweite, neu gestartete. Alle registrierten Eingaben fließen in den Ergebnisbericht ein – vollständig und unvollständig. Bei längerfristigem Ausfall der Internetverbindung ist es deshalb lohnenswert eine ganz neue Klassenbefragung anzulegen und den Teilnehmenden diesen neuen Code zur Verfügung zu stellen

Der Benutzernamen entspricht der bei der Registrierung angegebenen E-Mail-Adresse.

Die Schulleitung erhält zur Registrierung einen Aktivierungslink an das Schulmailpostfach (schulnummer.dienst@schule.nrw.de). 

Die durchführenden Lehrkräfte werden über die Schulleitung/die koordinierende Person ebenfalls per automatisierter Mail aus dem Portal heraus in das Portal eingeladen.

Das ist kein Problem. Nach einem Klick auf "Passwort vergessen?" gibt man die bei der Registrierung verwendete E-Mail-Adresse ein, an diese wird ein Link zum Zurücksetzen des Passworts versandt.

Nein, Schülerinnen und Schüler erhalten von Ihrer Lehrkraft eine Gruppen-TAN, über die sie an der Befragung teilnehmen können.

Die Gruppen-TAN wird automatisch erstellt, wenn eine Befragung für eine Klasse aktiviert wird. Schülerinnen und Schüler können mit der Gruppen-TAN an der Befragung ihrer Klasse teilnehmen.

Erstellen und Anpassen einer Befragung

Einmal angelegte Befragungen können nachträglich nicht umbenannt werden. Bevor Aktivierungscodes an die durchführenden Lehrkräfte geschickt werden, besteht aber die Möglichkeit, die Befragung zu löschen und unter anderem Namen neu anzulegen.

Der 12stellige Aktivierungscode ist bei der koordinierenden Person in der Übersicht der laufenden Befragungen hinterlegt. Zum Abruf stehen im Fenster „laufende Befragungen“ für jede Rahmenbefragung zwei Buttons „Details“ und „Einladung kopieren“ zur Verfügung.

Nein, das ist in der Erprobungsphase des Zentralen Schülerfeedbacks nicht möglich.

Die koordinierende Person kann bei Anlage der Befragung im Zentralen Schülerfeedback eine Auswahl treffen nach den folgenden Befragungsbereichen:

Primarstufe

Sekundarstufe

  • Klasse 5-7
  • Klasse 8-10
  • Klasse 11-13

Berufskolleg

  • Anlage A: Ausbildungsvorbereitung / Anlage B: Berufsfachschule 1 + 2
  • Anlage B3: Berufsfachschule / Anlage C und D: Berufsfachschule, Fachoberschule, Berufliches Gymnasium
  • Anlage A: Fachklassen des dualen Systems / Anlage E: Fachschulen

Die Befragung wird automatisch in den Bereich Ergebnisse verschoben, sie ist nun im Bereich laufende Befragungen nicht mehr sichtbar. Ein Ergebnisbericht wird automatisch erstellt und kann heruntergeladen werden.

Für die Durchführung der Befragung in einer Schulklasse wird eine Gruppen-TAN benötigt. Diese kann in den laufenden Befragungen als QR-Code oder Zahlencode abgerufen werden. Alternativ kann dort ein Direktlink zur Umfrage kopiert werden.

Für die Anlage der Befragung ist lediglich die Anzahl der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler entscheidend. Befragungen können unabhängig davon angelegt werden, in welcher Befragungsgruppe man sie durchführt. Für die eigene Orientierung lohnt sich eine eindeutige Bezeichnung der Befragung (z. B. „Klasse 6a“).

Ja, über die Gruppen-TAN bzw. den Teilnahmelink können jederzeit weitere Personen teilnehmen.

Der Person kann die Gruppen-TAN erneut zugeschickt werden.

Ja, das ist einfach über die Gruppen-TAN oder den Teilnahmelink möglich, solange die Befragung nicht beendet wurde.

Die Befragung kann beendet werden, wenn mind. 5 Schülerinnen und Schüler teilgenommen haben. Nach Beendigung einer Befragung ist keine Teilnahme an der Befragung mehr möglich.

Die Fragebögen bestehen aus geschlossenen Fragen mit einer Antwortskala von „stimme gar nicht zu“ bis „stimme zu“. Zudem haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die Antwort „kann ich nicht beurteilen“ anzukreuzen.

In der Primarstufe werden analog entsprechende Daumen-Symbole angeboten.

Im Fenster „Laufende Befragung“ kann für jede Befragung eingesehen werden, wie viele Schülerinnen und Schüler bereits an der Befragung teilgenommen haben.

Im Fenster „Laufende Befragung“ kann für jede Befragung die Löschung im eigenen Account vorgenommen werden. Dazu gehen Sie im Feld der betreffenden Befragung auf die drei Punkte. Es öffnet sich ein Fenster mit der Option „Befragung löschen“. Die Löschung erfolgt nur für den eigenen Account.

Nein, eine einmal gelöschte Befragung kann nicht rückgängig gemacht werden.

Auswertung und Nutzung der Ergebnisse

Es kann kein Zwischenstand der Ergebnisse abgefragt werden, nur die Anzahl der ausgefüllten Befragungen kann eingesehen werden.

Wenn die Befragung beendet wurde, kann in der Übersicht der laufenden Befragungen der Ergebnisbericht als Excel-Datei oder als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Ergebnisse mehrerer Klassen, die an einer angelegten Befragung teilgenommen haben, werden automatisch über das Portal zusammengeführt und aggregiert. Nur die koordinierende Person bzw. Schulleitung hat darin Einblick, durchführende Lehrkräfte sehen nur die Ergebnisse der Befragung der Klassen, in denen sie die Befragung durchgeführt haben. 

Eine Kurzhandreichung zum Ergebnisbericht finden Sie zukünftig unter dem Tab „Datennutzung“ im Portal.

Die Schulen entscheiden in der Erprobungsphase selbst, was sie mit den Ergebnissen machen. 

Die Daten stehen zur Verfügung, bis sie von der erhebenden Lehrkraft gelöscht werden. Ein längsschnittlicher Vergleich wird im Portal nicht generiert.

Der automatische Ergebnisbericht wird in verschiedenen Formaten angeboten: als PDF, als Excel-Version und interaktiv im Portal.

Die durchführende Lehrkraft erhält den Bericht bezogen auf ihre Klasse. 

Die koordinierende Person erhält einen aggregierten Bericht mit zusammengefassten Ergebnissen jeweils zu jeder einzelnen Befragung, die sie als koordinierende Person angelegt hat.

Wie die Schulen mit den Daten weiterarbeiten, entscheiden sie selbst. Unterstützende Hinweise finden sie unter dem Tab „Datennutzung“ im Portal. 

Wie die Ergebnisse des Zentralen Schülerfeedbacks an die Schülerinnen und Schüler rückgemeldet werden, liegt in der Hand der Schule. 

Die Schule entscheidet darüber, inwiefern schulische Gremien informiert und/oder in die Maßnahmenplanung einbezogen werden. 

Nein, die Ergebnisse der Einzelbefragungen und die aggregierten Ergebnisse werden nicht mit den Ergebnissen vergleichbarer Klassen/Schulen verglichen. Zentral für die schulische Entwicklung ist der Abgleich der Ergebnisse mit den schuleigenen Erwartungen.

Datenschutz und Sicherheit

Die befragende Lehrkraft hat jeweils nur Einblick in die Befragung, die sie in ihrer Klasse durchgeführt hat. 

Die Schulleitung bzw. koordinierende Person erhält automatisch einen zusammengefassten, aggregierten Ergebnisbericht je nach Teilnahmevariante.

Das System erstellt aggregierte Berichte je nach Schulform für:

  • Alle teilnehmenden Jahrgangsstufen in der Primarstufe
  • Alle teilnehmenden Jahrgangsstufen in der Sekundarstufe I für die Klassen 5-7
  • Alle teilnehmenden Jahrgangsstufen in der Sekundarstufe I für die Klassen 8-10
  • Alle teilnehmenden Jahrgangsstufen in der Sekundarstufe II
  • Alle teilnehmenden Stufen der Bildungsgänge nach folgenden Anlagen sortiert: Anlage A: Ausbildungsvorbereitung / Anlage B: Berufsfachschule 1 + 2
  • Anlage B3: Berufsfachschule / Anlage C und D: Berufsfachschule, Fachoberschule, Berufliches Gymnasium
  • Anlage A: Fachklassen des dualen Systems / Anlage E: Fachschulen

Gegebenenfalls werden aggregierte und anonymisierte Daten, z. B. bezüglich der Nutzungsstatistiken, verwendet. Diese Daten können durch die Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule (QUA-LiS NRW) zur Weiterentwicklung der Fragebögen genutzt werden.

Es sind keine personenbezogenen Rückschlüsse möglich, d. h. die Daten sind so zusammengefasst, dass kein Rückschluss auf einzelne Schülerinnen und Schüler möglich ist.

Es werden keine Fragen zum Unterricht oder einzelnen Lehrpersonen gestellt, so dass kein Rückbezug zu spezifischen unterrichtsfachlichen Situationen, Ereignissen oder Personen möglich ist.

Wenn an einer Schule Zielvereinbarungsgespräche anstehen, stellt die Schulleitung die aggregierten Berichte der Schulaufsicht zur Verfügung.

Barrierefreiheit

Über die Eignung des Fragebogens für die Befragung von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf entscheidet die Schule im Einzelfall, da in der Erprobungsphase noch keine angepassten Materialien zur Verfügung stehen. Folglich ist das Portal derzeit noch nicht barrierefrei für Schülerinnen und Schüler mit Seh- und Hörbeeinträchtigungen.

Das Zentrale Schülerfeedback bietet Schulen die Möglichkeit, anonym Rückmeldungen von den Schülerinnen und Schülern zu zentralen schulischen Themen zu erhalten. Ab der dritten Klasse wird davon ausgegangen, dass die Schülerinnen und Schüler die Fragen selbstständig lesen und somit anonym beantworten können. Jede Schule/jede Lehrkraft ist natürlich herzlich eingeladen, die Fragebögen auch im gemeinsamen Gespräch mit ihren Klassen 1 und 2 zu besprechen. Die Fragebögen finden Sie auch ohne Anmeldung unter schuelerfeedback-nrw.de.

In der Erprobungsphase können noch keine mehrsprachigen Versionen und Informationen zur Verfügung gestellt werden. Diese werden für weitere Erhebungen entwickelt. 

In der Erprobungsphase können noch keine mehrsprachigen Versionen und Informationen zur Verfügung gestellt werden. Diese werden für weiteren Erhebungen entwickelt.

Für die Anlage der Befragung ist die Anzahl der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler entscheidend. Befragungen können unabhängig davon angelegt werden, ob dies jahrgangsgemischte und zieldifferente Lerngruppen sind. Für die eigene Orientierung lohnt sich eine eindeutige Bezeichnung der Befragung. Bei jahrgangsübergreifenden Klassen oder Kursen wird die Lehrkraft bei der Eingabe der Jahrgangstufe lediglich aufgefordert die Jahrgangsstufe anzugeben, die auf die Mehrzahl der Schülerinnen und Schüler zutrifft. Dieser Schritt entfällt im Berufskolleg.